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Ein Beruf mit Zukunft
Individualpsychologische
Beraterin AFI Individualpsychologischer Berater AFI
Ausbildungsziele
Leitung und Kooperationspartner
Individualpsychologie
Ausbildungsdauer / Aufteilung der Ausbildungszeit
Aufbau und Ablauf des Lehrganges / Methodische Elemente
Eigene Beratungserfahrungen der Kursteilnehmer (während der Ausbildung)
Informationen
Curriculum
Lehrethik der Akademie
Kernkompetenzen
Das Anforderungsprofil
Ausbildungsinhalte
Zusammenfassung
Ausbildungsziele
Die Ausbildung zur Individualpsychologischen Beraterin AFI bzw. zum Individualpsychologischen Berater AFI vermittelt genaue Kenntnisse der Individualpsychologie und ihrer Methoden der Beratung. Sie erhalten Einsicht in Ihren eigenen Lebensstil und machen sich Strategien bewusst, welche Sie selbst zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen einsetzen. Auf diese Weise erwerben Sie die Grundvoraussetzung für eine professionelle, tiefenpsychologisch fundierte Beratung mit Einzelpersonen und Gruppen.
Leitung und Kooperationspartner
Die Akademie für Individualpsychologie unter der Leitung von Ruth Bärtschi fühlt sich der Individualpsychologie nach Alfred Adler, Rudolf Dreikurs und Theo Schoenaker verpflichtet.
Durch die Zusammenarbeit mit Peter Pollak – dem Leiter des Adler-Schoenaker-Instituts in Tuttlingen (Deutschland) – fliessen langjährige Erfahrung und umfassendes Wissen in die qualifizierte Beraterausbildung ein. Von der ersten Lektion an erhalten Sie bewährte Qualität.
Individualpsychologie
Die Individualpsychologie ist ein ganzheitlicher Ansatz, mit dem das Verhalten von Menschen verstanden und erklärt werden kann. Sie ist eine verständliche Sozial- und Gebrauchspsychologie, die sofort und direkt in den Alltag übertragen werden kann. Die Individualpsychologie ist einfach zu verstehen und meist an der eigenen Lebenserfahrung nachvollziehbar.
Alfred Adler, der Begründer der Individualpsychologie, verstand sich als Mann des Volkes. Ihm war es wichtig, seinen Ansatz in allgemein verständlicher Sprache zu vermitteln.
Rudolf Dreikurs war ein Schüler Alfred Adlers. In zahlreichen Büchern veröffentlichte er viele praktische pädagogische Ratschläge.
Theo Schoenaker, einer der bedeutendsten Schüler von Rudolf Dreikurs, gründete 1972 das Rudolf-Dreikurs-Institut (heute Adler-Dreikurs-Institut). Durch seine bemerkenswerten Erfolge in der Stotter-Therapie und durch das Encouraging-Konzept förderte er das Verständnis für zwischenmenschliche Beziehungen nachhaltig.
In der Tradition der Individualpsychologie richten wir uns an alle Interessierten und ermöglichen ihnen eine qualifizierte Beraterausbildung. Im Zuge der europäischen Bildungsreformen werden für viele beratende Berufe zunehmend Hochschulabschlüsse gefordert. Diesem Trend wollen wir entgegenwirken und bieten auch Nichtakademikern eine fundierte Ausbildung an.
Ausbildungsdauer / Aufteilung der Ausbildungszeit
Die Ausbildung dauert 3 Jahre (6 Semester) und findet in der Regel
in Blöcken statt.
Insgesamt an zehn Wochenenden pro Jahr. Die Unterrichtszeiten sind
samstags von 8.45 bis 17.30 Uhr und sonntags von 8.45 bis 16.30 Uhr. 16,5
Lektionen pro Wochenende ergeben in 3 Jahren total 495 Stunden.
Ein Mal pro Jahr findet eine weitere zweitägige Blockveranstaltung statt,
direkt im Anschluss an ein Unterrichtswochenende. Diese beiden Kurstage
umfassen jeweils 16,5 weitere Lektionen.
Die gesamte Ausbildung umfasst 612 Stunden Unterricht. Die Termine für
das folgende Jahr werden in der Regel im August bekannt gegeben.
Die Ausbildungszeit teilt sich in folgende Bereiche auf
Vermitteln von Fachwissen ca. 304
Lekt.
Selbsterfahrung / Lehranalyse ca. 140 Lekt.
Supervision in Gruppen / Kleingruppen ca. 100 Lekt.
Supervidierte Lerneinheiten 68 Lekt.
Einzelsupervision nach Absprache
Aufbau und Ablauf des Lehrganges / Methodische Elemente
In einer ermutigenden Grundatmosphäre steht die Praxisorientierung im Vordergrund, denn Ermutigung bringt das natürliche Wachstumspotenzial im Menschen zur Entfaltung. Theoretisches Wissen wird erlebbar – und dadurch anwendbar.
Die Ausbildung bietet Ihnen:
• Fundiertes Wissen der Individualpsychologie
• Methodische Konzepte der Beratung
• Psychopathologie
• Selbsterfahrung / Lehranalyse
• Gelegenheit zum praktischen Üben
• Ergänzende und kreative Methoden
Folgende methodische Elemente kommen zum Einsatz:
• Seminare
• Selbsterfahrung / Lehranalyse
• Gruppenarbeiten
• Kurzvorträge der Studentinnen und Studenten
• Semesterarbeiten
Der klassische Seminarstil dient der konzentrierten Wissensvermittlung. Hier profitieren Sie von der grossen Erfahrung unserer Dozierenden, die ihren starken Praxisbezug in den Unterricht integrieren. Unsere Dozentinnen und Dozenten sind qualifizierte Fachpersonen mit mehrjähriger Lehr- und Praxiserfahrung.
Die Selbsterfahrung / Lehranalyse begleitet die gesamte Ausbildung. Im Zentrum stehen die Elemente Lernen, Erleben, Üben und Umsetzen.
Wir fördern Gruppenarbeiten im Wechsel mit Diskussionen im Plenum und Lehrgesprächen. Diese garantieren Ihnen eine abwechslungsreiche und praxisnahe Erarbeitung aller Aspekte des Lernstoffes.
Kurzvorträge fördern vertieftes Lernen und die Auseinandersetzung mit sich selbst.
In jedem Semester sind schriftliche Semesterarbeiten zu erledigen. Im Sinne der Arbeit an der eigenen Persönlichkeit werden ermutigende Beziehungs- und Führungsqualitäten geübt und in einem Bericht ausgewertet.
Am Ende des zweiten und vierten Semesters ist jeweils eine fünfseitige Arbeit zu schreiben, in der Theorie und praktische Erfahrung mit den Themen der Individualpsychologie zusammenfliessen.
Eigene Beratungserfahrungen der Kursteilnehmer (während der Ausbildung)
Wir empfehlen jeder Studentin und jedem Studenten, während der Ausbildung mit eigenen Beratungen zu beginnen. Als Akademie unterstützen wir diese Schritte durch die Vermittlung von Supervisoren, damit fundierte Ausbildung und praktische Umsetzung sich optimal verbinden – zur Basis für Ihren Erfolg im neuen Beruf.
Informationen
Voraussetzungen:
• Sie haben eine abgeschlossene Berufslehre oder eine
gleichwertige Ausbildung.
• Sie verfügen über mindestens drei Jahre Berufspraxis.
• Die Anwendung der deutschen Sprache fällt ihnen leicht.
• Sie sind mindestens 25 Jahre alt.
Die Ausbildung erfordert ferner:
• eigenständiges Literaturstudium
• Interesse an der eigenen inneren Entwicklung
• Interesse am Mitmenschen
• Zeit für Lernen und Umsetzung
Aufnahmeverfahren
Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:
• formloser schriftlicher Antrag
• tabellarischer Lebenslauf mit Passfoto (inkl. den üblichen
Zeugnissen und Referenzschreiben)
• Motivationsschreiben zur Ausbildung (Erklären Sie auf max.
2 Seiten, was Sie motiviert, sich zur Individualpsychologischen
Beraterin / zum Individualpsychologischen Berater ausbilden zu
lassen.)
Nach Erhalt Ihrer vollständigen Unterlagen laden wir Sie zu einem Gespräch ein, damit wir uns kennen lernen können.
Über Zulassung, Auflagen oder Ablehnung werden Sie schriftlich informiert.
Prüfungen:
Am Ende des dritten Semesters findet eine Zwischenprüfung über die bis dahin vermittelten und erarbeiteten Inhalte statt.
Die Zwischenprüfung ist eine interne Prüfung der Akademie. Sie dient dem Nachweis von Grundkenntnissen in Theorie und Praxis. Die bestandene Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die weitere Teilnahme an der Ausbildung. Sie wird schriftlich bescheinigt. Die Zwischenprüfung kann einmal wiederholt werden.
Quereinsteiger
Personen, welche ohne Abschluss an einer anderen individualpsychologischen Schule unterrichtet wurden, haben unter gewissen Bedingungen die Möglichkeit des
Quereinstiegs in das
4. Semester.
Diplomprüfung:
Spätestens drei Monate vor dem gewünschten Termin ist ein formloser Antrag auf Zulassung zur Diplomprüfung an die Akademie zu stellen.
Dem Antrag ist beizufügen:
• schriftliche Bestätigung des besuchten Unterrichts
• Bescheinigung der bestandenen Zwischenprüfung
• 34 Berichte zu Beziehungs- und Führungsqualitäten
• 2 Semesterarbeiten
• eine Diplomarbeit über selbständig durchgeführte Beratungen in
drei Fällen:
• eine Falldokumentation über eine Paarberatung
• eine Falldokumentation über eine Erziehungsberatung
• eine Falldokumentation über eine allgemeine Beratung Eine der
Dokumentationen umfasst 6 bis 10 Sitzungen.
Die Zulassung zur Diplomprüfung erhalten Studenten, nachdem die den Richtlinien entsprechenden Falldokumentationen von zwei Prüfern der Akademie, welche auch die Diplomprüfung durchführen, angenommen worden sind.
Werden die Falldokumentationen in Teilen zurückgewiesen, können sie überarbeitet und erneut eingereicht werden. Werden die Falldokumentationen insgesamt zurückgewiesen, kann eine neue Arbeit eingereicht werden. Die Prüfung kann einmal wiederholt werden.
Die Prüfung dauert eine Stunde und wird als Gruppenprüfung und in Zusammenarbeit mit dem Adler-Schoenaker-Institut durchgeführt.
Die Absolventen erhalten ein Diplom als Individualpsychologische Beraterin AFI bzw. Individualpsychologischer Berater AFI
Kosten und Geschäftsbedingungen:
Bewerbungs- und Aufnahmegebühr Fr. 300.–
Semestergebühren Fr. 3500.–
Zusätzliche Blocktage (evt. externe Übernachtungskosten)
Einzelsupervision ca. Fr. 120.–/Std.
Diplomprüfung Fr. 580.-
Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung zwei Monate vor Semesterende zu kündigen oder zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen.
Im Preis sind inbegriffen: Lehrmittel (ohne Bücher), Zugang auf den geschützten Memberbereich unserer Website, Zwischenprüfung und ein Abschlusszertifikat.
Im Falle einer Abmeldung im Zeitrahmen von weniger als zwei Monate vor Ausbildungsbeginn ist die Gebühr für das 1. Semester (Fr. 3500.–) vollumfänglich zu bezahlen. Wir empfehlen eine
Annulationsversicherung.
Curriculum
Das Wort „Curriculum“ stammt aus dem
Lateinischen und bezeichnet einen Lehrplan, der nicht
willkürlich zusammengestellt wurde, sondern auf einer
bewussten Theorie des Lehrens und Lernens aufbaut. Als
Ausbildungsinstitut für Individualpsychologische
Beraterinnen AFI und Individualpsychologische Berater
AFI bieten wir ein fundiertes und umfassendes Studium
an, in dessen Mittelpunkt der Mensch steht.
Lehrethik der
Akademie
Unser Unterricht findet in einer ermutigenden und
wohlwollenden Atmosphäre statt. Wir nehmen die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Ausbildung
ernst und behandeln sie mit Achtung und Respekt. Jede
und jeder Einzelne ist uns wichtig, wobei wir nicht
nur an der Berufskompetenz, sondern auch an der Persönlichkeitsentwicklung
aufrichtig interessiert sind. Beide Bereiche fördern
wir nach bestem Wissen. Deshalb spricht unsere
Ausbildung den Menschen in seiner Ganzheit an und geht
damit weit über die reine Wissensvermittlung hinaus.
Entsprechend den Gedanken der Individualpsychologie,
der wir uns verpflichtet fühlen, leben wir
Gemeinschaftsgefühl. Die gute Zusammenarbeit von
Dozenten und Studenten wird von der Leitung der
Akademie gefördert und unterstützt.
Wir richten uns nach den ethischen Standards für
lehrende und beratende Berufe.
Kernkompetenzen
In unserer Ausbildung vermitteln wir ein grosses
Repertoire an Beratungsmethoden und -techniken. Ein
weiterer Schwerpunkt ist die Aneignung folgender
Kompetenzen:
• Soziale Kompetenz: Die Förderung der
Sozialkompetenz stärkt Kommunikations- und
Beziehungsfähigkeit.
• Ermutigende Kompetenzen: Nicht jeder ist ein
Naturtalent in Bezug auf ermutigende Verhaltensweisen,
doch jeder kann es werden.
• Berufskompetenz: Beratende Studentinnen/Studenten
nehmen an Supervisionen teil und erhöhen so
kontinuierlich ihre professionelle Kompetenz. Wir
empfehlen Absolventen und Absolventinnen regelmässige
Supervision und Weiterbildung zur Erweiterung und Erhöhung
ihrer Berufskompetenz.
Das
Anforderungsprofil
Das Berufsbild ist durch eine grosse Nähe zu jenen
Menschen gekennzeichnet, die sich der Beraterin oder
dem Berater anvertrauen. Infolgedessen legen wir einen
grossen Wert auf die Vermittlung ethischer und
berufsspezifischer Standards. Die Anforderungen sind
vielfältig, so muss die Beraterin oder der Berater
• das Problem des Klienten und seine Persönlichkeit
erfassen, in Bezug zu seinem Lebensstil und seiner
aktuellen Lebenssituation setzen und daraus Schlüsse
ziehen.
• gemeinsam mit dem Klienten mögliche Lösungen
erarbeiten, die sowohl dem Klienten als auch seinem
Umfeld dienen.
• Verschwiegenheit garantieren; das Berufsgeheimnis
ist selbstverständlich.
• Geduld und Bereitschaft mitbringen, im Tempo der
zu beratenden Person zu arbeiten.
• die Einzigartigkeit eines jeden Menschen und
seiner Lebenseinstellung akzeptieren.
• die Kunst beherrschen, sich selbst abzugrenzen.
Gleichzeitig gilt es die Grenzen des Klienten zu
akzeptieren und Manipulationen strikte zu unterlassen.
• die eigenen beruflichen Grenzen kennen und jene
Klienten weiterverweisen, die eine Therapie benötigen.
• bereit sein, kontinuierlich an sich zu arbeiten
und Supervision in Anspruch zu nehmen.
Die Persönlichkeitsentwicklung steht während der
Ausbildung gleichwertig neben der Wissensvermittlung.
Methodisch ergänzt dieses Ziel ein umfangreiches
Angebot an nonverbalen und verbalen Übungen zur
Selbsterfahrung. In unser Programm integriert haben
wir unter anderem die individualpsychologische
Maltherapie und Elemente aus der Ausdrucks- und
Bewegungstherapie.
Durch diese Vielfalt werden die Studentinnen und
Studenten auf verschiedenen Ebenen angesprochen und
zur reflektierten Selbst- und Fremdwahrnehmung
angeregt. Ehrliches und im Sinne der Ermutigung geäussertes
Feedback anderer Teilnehmer unterstützt diese
Prozesse zusätzlich. Zudem besteht die Möglichkeit
einer erweiterten Lebensstilanalyse durch zusätzliche
Lehranalyse bei einem Supervisor bzw. einer
Supervisorin.
Ausbildungsinhalte
1.Semester
Grundbegriffe der Individualpsychologie
Geschichte der Individualpsychologie
Gegenwart der Individualpsychologie
Menschenbild und Persönlichkeitstheorie von Alfred
Adler
Ermutigende Qualitäten
Lebensaufgabe Selbst
• Selbsterziehung und das Selbst
Lebensstilanalyse anhand von Kindheitserinnerunge
Selbsterfahrung und Lehranalyse
Schriftliche Berichte
2. Semester
Grundbegriffe der Individualpsychologie
Lebensaufgabe Gemeinschaft
Selbsterfahrung und Lehranalyse
Lebensstilanalyse anhand von Familienatmosphäre,
Familienkonstellation und Geschwisterreihe
Ermutigende Qualitäten
Schriftliche Berichte
Schriftliche Semesterarbeit
3. Semester
Praxis der Beratung
Das Erstinterview in der Beratung
Der Prozess der Beratung
Kreative Methoden im Beratungsprozess
Grenzen der Beratung
Abschluss und Reflexion der Beratung
Offene Werkstatt (Live-Beratungen durch erfahrene
Berater)
Lebensaufgabe Arbeit
• Beruf und Gesellschaft
Selbsterfahrung und Lehranalyse
Ermutigende Qualitäten
Schriftliche Berichte
Schriftliche Zwischenprüfung
4. Semester
Lebensaufgabe Liebe
• Paarbeziehung
• Erziehung
• Familie
Offene Werkstatt (Live-Beratungen durch erfahrene
Berater)
Fallbesprechungen
Selbsterfahrung und Lehranalyse
Schriftliche Semesterarbeit
5. Semester
Psychopathologie
Störungsbilder aus Sicht der Individualpsychologie
Umgang mit Störungsbildern
Praxis verschiedener Beratungsformen
Einzelberatung
Familienberatung
Erziehungsberatung
Paarberatung
Gruppenberatung
Offene Werkstatt (Live-Beratungen durch erfahrene
Berater)
Fallbesprechungen
Selbsterfahrung und Lehranalyse
Schriftliche Kurzarbeit
6. Semester
Reflexion der Beraterrolle
Offene Werkstatt (Live-Beratungen durch erfahrene
Berater)
Fallbesprechungen
Selbsterfahrung und Lehranalyse
Prüfungsvorbereitungen
Wichtig
Die Themen sind verbindlich, ihre Reihenfolge jedoch
kann von der Akademie innerhalb der Ausbildung geändert
werden. Die Leitung behält sich vor, weitere Themen
einzufügen bzw. Themen zu streichen.
Zusammenfassung
Wenn Sie dieses Curriculum aufmerksam gelesen haben
und die Übersicht der Semesterinhalte betrachten,
werden Sie erkennen, dass die Praxis viel Platz
einnimmt. Dies hat einen Grund: Theorie ist wichtig,
Praxis ist wichtiger.
Unser Lehrplan soll jeder zukünftigen Beraterin und
jedem zukünftigen Berater vor Augen führen, dass das
Studium der Theorie allein nicht zu den Fähigkeiten führt,
die wir für diese Aufgabe erwarten. Wissen ist nicht
gleich Können. Deshalb beinhaltet die Ausbildung:
• Theorien zum Verständnis und Führen der Klienten
• Modelle der Beratung und deren praktische
Anwendung
• Gelegenheit zum praktischen Üben
• Selbsterfahrung und Lehranalyse
• Anleitungen zur Persönlichkeitsentwicklung
Dabei liegt allem Lernen und Üben ein zentrales
Prinzip der Individualpsychologie zugrunde:
Gleichwertigkeit. Unsere Studentinnen und Studenten
lernen in einer Atmosphäre der Gleichwertigkeit,
erfahren sich und andere in einer Atmosphäre des
Wohlwollens und ermutigen sich gegenseitig.
Die Ausbildung zur Individualpsychologischen Beraterin
AFI und zum Individualpsychologischen Berater AFI ist
Ausbildung in Theorie und Praxis der
Individualpsychologie – und noch viel mehr. Sehr
viel mehr. Freuen Sie sich darauf!
Ihre nächsten Schritte
• Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen.
• Rufen Sie uns an. Wir nehmen uns gerne Zeit für eine
ausführliche Detailberatung.
• Falls Sie sich anmelden möchten, senden Sie uns bitte Ihre
Unterlagen.
Mitgliedschaften
Die Akademie für Individualpsychologie ist Mitglied der „Schweizerischen Gesellschaft
für Beratung SGfB“. Der SGfB ist der wichtigste Beraterverband in der Schweiz.
Die Ausbildung ist im SGfB Anerkennungsverfahren.
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