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Ein Beruf mit Zukunft
Individualpsychologische
Beraterin AFI Individualpsychologischer Berater AFI
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Das Menschenbild der Individualpsychologie
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Das Menschenbild vom Begründer der Individualpsychologie Alfred Adler war im Grundsatz positiv. Dem entgegen sprach Sigmund Freud vom Menschen als triebgesteuertes, voller Aggressionen steckendes, teilweise irrationales Wesen. Doch Adler sah im Menschen mehr, er sah weiter und sah nicht nur den Menschen wie er im Moment war.
Alfred Adler sah auch das, was der Mensch werden und was er sein könnte. Nach der Lehre der Individualpsychologie ist der Mensch ein grundsätzlich offenes, soziales, beziehungsorientiertes, entwicklungsfähiges und veränderbares Wesen, das durch entsprechende Rahmenbedingungen zu einem sozialen, kooperativen und nützlichen Wesen heranwachsen kann. Dass dem nicht immer so sein muss, zeigt die heutige Gesellschaft immer wieder sehr deutlich.
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Mit einem positiven Menschenbild sind mehr
Veränderungen möglich
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Jahre nach Adler ist noch klarer und mit vielen empirischen Studien bestätigt: Menschen lassen sich helfen, wenn der oder die Beraterin von einem grundsätzlich positiven
Menschenbild
ausgeht.
Denn:
• gelebtes Gemeinschaftsgefühl fördert die eigene Psychische
wie körperliche Gesundheit.
• Optimismus und Zuwendung fördern tendenziell die Gesundheit.
Aber Achtung:
• Wer erkrankt verfügt deshalb nicht automatisch über ein
schlechtes Menschenbild und Krebs lässt sich auch nicht mit
Optimismus und einer positiven Einstellung heilen! Allerdings ist
letzteres hilfreich beim Umgang mit Krankheiten.
Individualpsychologisch orientierte Fachleute für Beratung, Therapie, Spielgruppen, Alterspflege, Schule usw. gehen von einem tendenziell positiven Menschenbild, von einer optimistischen Grundhaltung aus – und sie sehen im Gegenüber einen gleichwertigen, mündigen Menschen, dem sie mit Respekt begegnen!
Dieses Menschenbild definiert heisst in etwa:
• In vermutlich jedem Menschen steckt ein guter Kern oder er
verfügt zumindest in Teilbereichen über positive Seiten.
• Kein Mensch möchte grundlos, einfach so „böse”, gemein usw.
sein, oder ist es einfach so quasi aus purer Freude oder von
Natur aus: Dahinter steckt eine Geschichte und es lassen sich
Erfahrungen, Gründe (nicht Entschuldigungen oder bequeme
Rechtfertigungen!), irrtümliche Ziele identifizieren.
• Viele zwischenmenschlichen Probleme haben mit
unangemessenen, «verzerrten», einseitigen Wahrnehmungen
bzw. Vorstellungen, Haltungen («Lebensstil») und
Handlungsweisen («Lebensstil») ihrer TrägerInnen zu tun –
und dies sich letztendlich selber am meisten schaden.
• Menschen sind in der Regel bereit, sich zu verändern, wenn sie
Möglichkeiten dazu sehen, Unterstützung erhalten und genügend
Mut entwickeln können.
• Individualpsychologie in einer einfach Formel ausgedrückt:
„4-M-Regel oder –Formel“: Man muss Menschen mögen – eben
gleichfalls mit ihren Macken und Eigenheiten! Es geht darum, eine
warme, positive und akzeptierende Einstellung zum Gegenüber
einzunehmen – aber nicht zu all seinen Handlungsweisen!
• Die Individualpsychologie fordert auf, Menschen zu unterstützen,
ihre ungenutzten Fähigkeiten, wenig entwickelte Potentiale oder
Ressourcen zu entdecken und zur Entfaltung zu bringen: Jeder
Mensch bringt Ressourcen mit, und seien sie noch so verschüttet
und kaum erkennbar! Die Individualpsychologie weiss, dass der
Mensch sehr vieles lernen, umlernen sowie kompensieren kann.
Quelle: Akademie für Individualpsychologie – Dr. Jürg Frick
Die Akademie für Individualpsychologie bietet eine 3-jährige Ausbildung an, die berufsbegleitend absolviert werden kann. Der Beruf der/des Individualpsychologische Beraterin AFI Individualpsychologischer Berater AFI (Link zur Diplomausbildung.htm) ist ein Beruf mit Zukunft. Diese Ausbildung hat auch hochkarätige Fachreferenten wie Michael Titze, Albrecht Schottky, Peter Pollack, etc.
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